Projekt: Kunststoffe und Polymere (3)

 

Kationische Polymerisation von Styrol
   
Geräte: Chemikalien:
2 Reagenzgläser (schwer schmelzbar)
Gasbrenner
Holzklammer
Spatel, Messzylinder (10ml)
Styrol (Xn)
Eisen-(III)-chlorid x 6 H2O (Xn)
Aceton (Xi, F)
 
Schutzbrille
Durchführung:
Zunächst gibt man eine Spatelspitze kristallwasserhaltiges Eisen-(III)-chlorid in ein schwer schmelzbares Reagenzglas und erhitzt. Durch das Erhitzen entweicht und verdampft das Kristallwasser, was sich durch das Beschlagen der Reagenzglaswände bemerkbar macht. Das kondensierte Wasser sollte größtenteils mit einem Papiertuch aus der Reagenzglasmündung entfernt werden. Anschließend muss solange weiter erhitztwerden, bis sich kleine, dunkle, glänzende Kristalle in der Mitte des Reagenzglas gebildet haben.

Mit einem trockenen Spatel müssen jetzt einige Kristalle in ein zweites schwer schmelzbares Reagenzglas überführt werden. Jetzt müssen 2ml Styrol hinzu gegeben werden. Das Reagenzglas wird danach verschlossen und gut geschüttelt, um eine gelbliche Lösung zu erhalten.

Anschließend wird der Stopfen wieder abgenommen und das Reagenzglas wird mehrmals vorsichtig bei kleiner, blauen Flamme für einige Sekunden  erhitzt (Reagenzglas dabei schräg halten). Dabei sollte man das Reaktionsgemisch genau beobachten. Aufsteigenden Blasen zeigen das Einsetzten der Reaktion an. Die Reaktion kann unter Umständen sehr heftig verlaufen.

 
Beobachtung:
Nach dem Abkühlen erstarrt das Gemisch zu einem gelblichen, harzartigen Feststoff.
 
Entsorgung:
Der hergestellte Kunststoff kann zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden.
 
Aufgaben:
Formuliere die Reaktionsgleichung für den Ablauf der kationischen Polymerisation von.

& Zu den Lösungen der Aufgaben und der Erläuterung

 

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