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Aminoethansäure (Glycin) |
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| Eigenschaften: |
Aminoethansäure
liegt bei Raumtemperatur in Form von farblosen in Wasser gut löslichen
Kristallen vor. Sie stellt den einfachsten Vertreter derAminosäuren dar.
Glycin hat ebenso wie alle anderen Aminosäuren die Fähigkeit als Zwitterion
vorzuliegen und ist amphoter (d.h. Glycin kann sowohl sich als Säure
wie auch als Base verhalten). Aminoethansäure ist in der Lage ein Proton der
Carboxylgruppe abzuspalten, sowie ein Proton an der Aminogruppe aufzunehmen.
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| Darstellung: |
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Im Jahre 1819 wurde Glycin zum ersten mal
von Braconnot synthetisiert. Dabei viel Glycin beim Kochen von Leim mit
verdünnter Schwefelsäure an. Auf diese Reaktion geht der nicht mehr
gebräuchliche Name der Verbindung Glycocoll zurück, welche die
Bedeutung Süßleim hat. Aminoethansäure kann durch Aufspaltung von
Proteinen gewonnen werden. Heutzutage wird es jedoch durch die Reaktion von
Chloressigsäure mit Ammoniak.
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| Verwendung: |
| Aminoethansäure ist Bestandteil einiger Pufferlösungen für das Labor. Außerdem ist Glycin eine für den Menschen essentielle Aminosäure. |
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