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Down-Verfahren |
Das
Down-Verfahren ist ein Verfahren zur Herstellung von Natrium und Chlor. Die
Down-Elektrolysezelle besteht aus einem zylindrischen Eisengefäß. Von unter ragt
eine stabförmige Graphit-Anode in den Behälter. Diese ist von einer ringförmigen
Eisen-Kathode umgeben. Dem Natriumchlorid werden geringe Mengen an Bariumchlorid
und Calciumchlorid zugesetzt, aus diesem Grund kann man die Elektrolyse schon
bei 600°C betreiben. An die Elektrolysezelle wird eine Spannung von 7 Volt und
eine Stromstärke von 35.000 Ampère angelegt. Die positiv geladenen
Natrium-Kationen werden zur negativ geladenen Eisenkathode gezogen, die
Chlor-Anionen werden zur positiv geladenen Graphit-Anode gezogen:
| Kathode: 2Na+ + 2e- → 2Na (Reduktion) |
| Anode: 2Cl- → Cl2 + 2e- (Oxidation) |
Das gasförmige Chlor wird durch eine Glocke abgeleitet die sich genau über der Graphit-Elektrode befindet. Da Natrium eine geringere Dichte als die Schmelze hat sammelt es sich in einer Rinne die oberhalb der Kathode am Glockenrand befestigt ist.
© 2001-2005 [Chempage.de] – Michael Müller – michael.mueller@rwth-aachen.de – http://www.chempage.de
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