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D(+)-Glucose |
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Eigenschaften |
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D-(+)-Glucose oder auch Traubenzucker ist ein
weißer kristalliner Feststoff der gut in Wasser löslich ist. Wie Fructose
und Galactose gehört auch die Glucose der Gruppe der Monosaccharide an. Sie
sind in der Lage andere Verbindungen zu reduzieren (Fehling-Probe). In einer
ammoniakalischen Silbernitratlösung reduziert es die Silber-Ionen zu
elementarem Silber das sich am Grund absetzt (Tollens-Probe).
Im menschlichen Blut ist es bis zu 0,11%
enthalten und dient als "Brennstoff" für Muskeln und Gehirn. Eine
Überzuckerung (Hyperglykämie) des Blutes führt zur einer Glucose-
Ausscheidung über den Harn. Dies gilt besonders für Diabetiker, da ein zu
hoher Glucose-Anteil im Blut einen bedrohlichen Wasserverlust bedeutet und
zu einem Kreislaufzusammenbruch führen kann. Beim gesunden Menschen wird der
Zuckerhaushalt über die Hormone Glucagon und Insulin gesteuert. |
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Darstellung |
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Reine Glucose kann durch die saure Hydrolyse von
Stärke gewonnen. Dazu wird eine Stärkelösung mit einer stark verdünnten
Säure versetzt und einige Zeit gekocht. Dabei zerfällt das Polysaccharid in
seine Monosaccharid-Einheiten (bei Stärke in D-(+)-Glucose).
Eine weitere Möglichkeit ist die Aufspaltung
des Disaccharids Saccharose in Fructose und Glucose. Dieser Prozess findet
bei der Verdauung von Rohrzucker im Magen statt. |
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Verwendung |
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In der Medizin findet Glucose Anwendung in
zahlreichen Präparaten beispielsweise zur Herzmuskelstärkung und
Verdauungsstörungen. Zur künstlichen Ernährung wird es als Lösung verwendet.
Außerdem kann man es in der Technik zur Sorbit Herstellung und zur
Ethanolgewinnung nutzen. Des weiteren wird es vielen Süßigkeiten und
Lebensmitteln zugesetzt. |
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Strukturformel/Abbildung |
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Allgemeines |
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Name |
D(+)-Glucose |
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Summenformel |
C6H12O6 |
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molare Masse |
198,17g/mol |
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Trivialnamen |
Traubenzucker |
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CAS-Nummer |
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Sicherheitsdaten |
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R- und S-Sätze |
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Handhabung |
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Lagerung |
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MAK* |
ml/m³ |
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LD50**(Ratte) |
mg/kg (oral) |
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LD50**(Kanninchen) |
mg/kg |
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*Maximale Arbeitsplatzkonzentration |
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**letale Dosis: Die Menge der Substanz,
die nach einmaliger Einnahme den Tod von 50% der Versuchstiere zur Folge
hat. |
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Physikalische Eigenschaften |
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Aggregatzustand |
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Farbe |
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Dichte |
1,56 g/cm³ (wasserfrei) |
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Schmelzpunkt |
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Siedepunkt |
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Dampfdruck |
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Löslichkeit |
bei 25°C 820 g/Liter Wasser, außerdem
geringfügig Löslich in Ethanol und Pyridin |
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Kristall |
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analytische Nachweismethoden |
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