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Phosphatsalz- und Boraxperle |
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Durchführung: |
Die Spitze eines Magnesiastäbchens wird bis zum Glühen erhitzt und anschließend heiß in das Phosphatsalz (NaNH4HPO4) oder Borax (Na2B4O7·10H2O) eingedrückt. Dabei schmilzt ein wenig des Salzes an, das beim Erhitzen in eine glasklare Perle verwandelt wird. Diese wird nach dem Erkalten mit ein wenig dest. H2O angefeuchtet und in die feingepulverte Analysesubstanz getaucht. Gearbeitet wird in der Oxidationsflamme (oberer Flammenkegel) oder in der Reduktionsflamme (unterer Flammenkegel). Dabei werden verschiedene charakteristische Färbungen der Perle hervorgerufen. Für die Oxidationsperle erhitzt man in der Oxidationszone der entleuchteten Bunsenbrennerflamme. Die Reduktionsperle schmilzt man an der Grenze zwischen innerem und äußerem Flammenkegel oder in der leuchtenden Flamme. Man kühlt dabei so dass keine Oxidation eintritt. Für die Probe verwendet man zunächst wenig der Analysesubstanz und steigert erst dann die Menge wenn die Farbe schwach ist, weil sonst durch überschüssiges Oxid manche Farben nicht deutlich rauskommen. |
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