Nachweis von Rubidium

 

Nachweis von Rubidium über die Flammenfärbung

 

Rubidium lässt sich über seine Flammenfärbung spektroskopisch erkennen. Dazu wird ein gut ausgeglühtes Magnesiastäbchen mit konzentrierter Salzsäure angefeuchtet und anschließend in die gut zerkleinerte Ursubstanz (auf der Tüpfelplatte) getaucht. Das Magnesiastäbchen wird dann in die entleuchtete Bunsenbrennerflamme gehalten. Dabei zeigt sich eine rotviolette bis rosa Flamme. Im Spektroskop zeigen sich eine rote Linie bei 780,0nm und eine violette Linie bei 421,5nm.

 

 

 

Nachweis von Rubidium als Rubidiumhadrogentatrat (RbH(C4H2O6))

 

Versetzt man eine rubidiumhaltige Lösung mit einer Natriumhydrogentatrat Lösung, so fällt im leicht sauren Bereich allmählich ein weißer Niederschlag aus. Da die Lösung leicht zur  Übersättigung neigt sollte die Kristallisation des Niederschlag durch Reiben mit einem Glasstab an der Gefäßwand initiiert werden.

Rb+ + H(C4H4O6)- → RbH(C4H4O6)