Vitamin D

     
chemischer Name: Calciferol
  Strukturformel
Entdeckt im Jahr: 1918
 

Tagesbedarf (Mensch): 5 µg
Vorkommen:

Das Vitamin D lässt sich vor allem in der Fischleber, Lebertran und in tierischen Fetten finden. Der menschliche Körper ist allerdings auch in der Lage das Vitamin aus Cholesterin selbst herzustellen. Dabei wird bei UV-Eistrahlung direkt unter der Haut eine Vorstufe des Vitamin D gebildet, welche dann in der menschlichen Niere und Leber in die aktive Form überführt wird. Im Sommer reicht für die Bildung des tägliche nötigen Vitamin Ds eine halbe Stunde Sonneneinstrahlung. Im Winter ist der Körper auf zusätzliche Zufuhr des Vitamins über die Nahrung angewiesen.

Aufgaben: Das Vitamin hilft beim Knochenaufbau, indem es den Kalziumhaushalt des Körpers reguliert.
Mangelerscheinungen: Bei Vitamin DA- Mangel tritt eine Kalkarmut der Knochen ein. Dies hat zur Folge, dass der Knochen weich wird und es kommt zu einer Rachitis (Knochenverbiegung) bei Kindern. Bei Erwachsenen führt ein Mangel des Vitamins zur Ostereopose. (Keratomalazie) sowie Nachtblindheit auf.