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Zinksulfid |
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| Eigenschaften: |
| Zinksulfid ist in reinem Zustand ein weißes Pulver, das in zwei verschiedenen Kristallformen auftritt: α-Zinksulfid. (hexagonal, in der Natur als Wurtzit) und β-Zinksulfid (kubisch, in der Natur als Zinkblende). Die Umwandlung von β-Zinksulfid in α-Zinksulfid erfolgt bei 1020°C. |
| Darstellung: |
| Man erhält Zinksulfid als amorphen, weißen Niederschlag beim Zusammengießen von Zinksalz-Lösung und Ammoniumsulfid-Lösung. Frisch gefälltes Zinksulfid ist in verdünnten Säuren leicht löslich, wandelt sich aber allmählich in eine schwerlösliche Form um, die beim Erhitzen mit H2S in wässriger Lösung β-Zinksulfid, mit H2S-Gas α-Zinksulfid bildet. |
| Verwendung: |
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Wegen des hohen Brechungsindex (n~2,37) wird Zinksulfid in Weißpigmenten, z.B. Lithopone, verwendet; in Cadmium-Pigmenten dient Zinksulfid zur Variation der Farbtöne. Mit Kupfer, Silber, ManganMn oder Aluminium dotiertes Zinksulfid wird als Leuchtstoff verwendet, seit Sidot 1866 die nach ihm benannte Sidotblende einführte. |
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