Polyvinylchlorid (hart)

Abkürzung: PVC U*: Polyvenylchloride; Nach der neuen DIN-Norm heißt es statt PVC h jetzt PVC U (unplastinized) und PVC w jetzt PVC P (plastinzed)
Dichte 1,38-1,40 g/cm³
Abbildung:
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physikalische Eigenschaften: In reiner Form ist PVC ein klarer, durchsichtiger Kunststoff, welcher hart und in der Kälte spröde ist. Beim Knicken einer PVC-Folie bleibt ein weißer Streifen zurück, der Weißbruch entsteht durch Überanspruchung des Kunststoffes. PVC kann bei Temperaturen von bis zu 65ºC eingesetzt werden.
chemische Eigenschaften
Aceton sowie Ester und Fleckenreinigungsmittel lösen den Kunststoff. Gegenüber von Säuren, Basen, Alkoholen und Ölen ist PVC beständig.

Polyvinylchlorid besteht aus langen, unverzweigten Polymersträngen.
Brennprobe: In der Flamme brennt PVC mit gelber, rußender Flamme und erlischt nach dem Entfernen der Zündquelle. Beim Verbrennen wird ein stechender Geruch freigesetzt (HCl). Die Beilsteinprobe ist bei PVC positiv.
Verarbeitungsverfahren: PVC wird zu Hartfolien kalandiert. Man verarbeitet außerdem in Spritzguss- und Extrusionsblasverfahren.
Anwendungen: Aus dem Kunststoff werden Rohre, Profile, Dachrinnen sowie Rolladen gefertigt. Desweiteren wird es zur Herstellung von Tafeln, Rohrverbindungsstücken, Getränkeflaschen und Kunststoffbechern verarbeitet.

 

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