Polytetrafluoroethylen

Abkürzung: PTFE: Polytetrafluoroethylene
Dichte 2,14-2,20g/cm³
Abbildung:
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physikalische Eigenschaften: PTFE ist ein milchig weißer, kaltbiegsamer Kunststoff mit wachsartigem Griff. Das Polymer wird erst bei Temperaturen unterhalb von -200ºC spröde und zersetzt sich bei 400ºC.
chemische Eigenschaften
Der Kunststoff kann nur durch Fluor und geschmolzene Alkalimetalle angegriffen werden. Da beim Verbrennen Flusssäure freigesetzt sollt man auf die Brennprobe möglichst verzichten. Aufgrund seiner antiadhäsiven Eigenschaften wird es für technische Anwendungen sowie für Beschichtungen von Bratpfannen eingesetzt.

Das Polymer besteht aus langen, unverzweigten Molekülsträngen.
Brennprobe: Das Polymer ist nicht brennbar. Es zeigt sich ein blaugrüner Flammensaum am Kunststoff. Der Kunststoff verkohlt jedoch nicht. Beim Erhitzen auf Rotglut wird Flusssäure freigesetzt.
Verarbeitungsverfahren: Aufgrund der unbeweglichen Schmelze muss kaltes PTFE-Pulver unter starkem Druck zu Rohlingen gepresst werden, welche erst nach langem Sintern (bei etwa 400ºC) ihre Festigkeit bekommen. Um Beschichtungen zu erhalten werden feinkörnige Emulsionen auf dem Trägermaterial gesintert.
Anwendungen: Aufgrund seiner chemischen und mechanischen Resistenz kann der Kunststoff für Beschichtungen von Oberflächen (Labormöbel), Elektroisolierungen und für schmierfreie Gleitlager eingesetzt werden.

 

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