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Säurespringbrunnen |
| Versuch: AC 010 | |
| Zeitaufwand: |
30min |
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Geräte: |
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Chemikalien: |
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● Wanne ● Rundkolben ● durchbohrten Stopfen mit passendem Pipettenröhrchen ● Stativmaterial |
● Salzsäure (Gasförmig) [Chlorwasserstoff] ● Bromthymolblau ● dest. Wasser ● ein wenig Natronlauge |
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Sicherheitshinweise: | ||||||
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Durchführung: | ||||||
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Entsorgung |
| Neutralisieren und mit dem Abwasser entsorgen. | |
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Beobachtung: |
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Erläuterung: |
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Bei dem zu beobachtenden Vorgang handelt es sich um keine chemische Reaktion. Man sieht lediglich einen Lösungsvorgang von Chlorwasserstoff in Wasser. Chlorwasserstoff lässt sich sehr gut in Wasser lösen, jedoch nimmt er im gelösten Zustand ein sehr viel geringeres Volumen ein. Löst also nun an der Wasseroberfläche ein wenig Chlorwasserstoff, so bildet sich ein Unterdruck. Je größer die Wasseroberfläche ist, umso mehr Chlorwasserstoff löst sich im Wasser. Dieses Phänomen erklärt auch die Beobachtung, warum die Fontäne erst so richtig "loslegt" wenn ein wenig Wasser im Kolben befindet. Natürlich ist auch der Unterdruck proportional zur gelösten Menge an Chlorwasserstoff und somit strömt immer mehr Wasser ein. Bei dem Farbumschlag des Wassers handelt es sich um eine chemische Reaktion. Denn beim Lösen von Chlorwasserstoff in Wasser läuft die folgende Protolyse ab HCl + H2O → Cl- + H3O+. Chlorwasserstoff reagiert somit im Wasser als Säure und sorgt für einen Umschlag des neutralen Wassers in den sauren Bereich. Bromthymolblau ist in diesem Bereich gelb. Durch das Hinzufügen von Natronlauge in das Wasser in der Wanne war das Wasser vorher blau, da der Indikator im alkalischen Bereich blau ist. Die Blaufärbung hängt also mit dem pH-Umschlag des Wassers beim Lösen von Chlorwasserstoff zusammen. Ein ähnlicher Versuch lässt sich auch mit Ammoniak durchführen. |
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weiterführende Informationen: |
Versuchsskript |