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Nach außen hin ist Materie elektrisch neutral. Sie
besteht jedoch aus elektrisch geladenen Teilchen, deren Ladungen sich
aber untereinander aufheben. Manche Teilchen verhalten sich dabei wie
aneinander gelegte kleine Dipole. Ein Beispiel für eine Dipolsubstanz ist
das Wasser. Um das zu zeigen, muss man ein elektrisches Feld einwirken
lassen. Durch das Reiben des Kunststoffs entsteht ein elektrisches
Feld. In diesem richten sich die Wasser-Dipole aus und werden in das
Feld hineingezogen. Dadurch verändert sich auch der Wasserstrahl.
Der Effekt ist bei ionischen Verbindungen wie Natriumchlorid auch zu
beobachten. Das Petroleum hingegen ist unpolar und zeigt daher keine
Ablenkung im elektrischen Feld.
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