Herstellung von Kristallen

Versuch: AC 003
Zeitaufwand: 30min
   
 Geräte:
Filterpapier, Kristallisationsschale, eventuell eine Heizplatte, Pinzette, Gummihandschuhe, Nylonfaden, Holzstab
   
 Chemikalien:
dest. Wasser, Kaliumaluminiumsulfat, Kupfersulfat
   
Sicherheitshinweise:
Kaliumalaun (KAl(SO4)2)x6H2O) Xn N R:22-36/38-50/53 S:22-60-61
Kupfersulfat (CuSO4x 5H2O) Xn N R:22-36/38-50/53 S:22-60-61
   
 Durchführung:

Zunächst werden 50mL gesättigte (in der Hitze) Kupfersulfat- bzw. Kaliumalaun-Lösungen hergestellt. Die Lösung wird in die Kristallisationsschale überführt. Nun wird die Schale für einige Tage auf der Fensterbank stehen gelassen, bis genügend Wasser verdampft ist um Kristalle zu bilden.

Für die weiteren Schritte wird ein Impfkristall aus der Schale entnommen. Der Kristall wird anschließend an einen Faden gebunden und in ein Becherglas mit gesättigter Kupfersulfat- oder Kaliumalaun-Lösung gestellt. Das andere Ende wird an einem Holzstäbchen befestigt, so dass der Kristall in der Lösung im Becherglas frei hängen kann. Nach einigen Tagen erhält man einen größeren Kristall.

   
Entsorgung
Die Lösungen werden in einem Kanister für schwermetallsalzhaltige Lösemittel entsorgt.
   
 Erläuterung:
Kristalle sind Salze. In der Natur kommen zum Teil riesige Einkristalle vor (Beispiel : Kochsalz oder Chalkanthit), aber auch kleinere, dafür aber sehr wertvolle wie der Diamant. Innerhalb eines Salzgitters kann es zu Einschlüssen kommen, die für zum Teil sehr farbigen Kristallen führen. Derartige Kristalle lassen sich auch künstlich herstellen. Die künstlichen Kristalle stehen in ihrer Form und Eleganz ihrem natürlichen Pandon in nichts nach.
   
 weiterführende Informationen: