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Im Tomatensaft gibt es Alkene wie zum Beispiel
Betakarotin oder Lycopin.

Alkene sind gegenüber Brom anfällig für sogenannte
Additionsreaktionen. Der Mechanismus der elektrophilen Addition
soll am Beispiel des Ethens erläutert werden:

Im ersten Reaktionsschritt geht
eines der Bromatome des Brom- Moleküls in Wechselwirkungen mit den Π-
Elektronen der Doppelbindung ein. Es bildet sich der so genannte
p-
Komplex aus, indem das Brom- Molekül polarisiert vorliegt.
Im zweiten Reaktionsschritt wird das polarisierte
Brommolekül heterolytisch gespalten. Dabei bildet sich eine Bindung
zwischen dem Kohlenstoffatom und dem positiv polarisierten
Kohlenstoffatom aus. Das zweite Bromatom liegt nun als negativ geladenes
Brom- Nucleophil vor, da es beide Bindungelektronen vom Brommolekül
erhalten hat. Das Ethen liegt jedoch nun als positiv geladenes
Carbenium- Ion vor. An dieses Carbenium- Ion lagert sich nun das Brom-
Nucleophil „rückseitig“ an und es bildet sich eine weitere Bindung aus.
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